
Der Morgen über Rech begann mit einer guten Röte. Die Weinberge lagen ruhig im ersten Licht, der Weg war vertraut, und das große Bild gelang genau so, wie es geplant war. Doch je heller es wurde, desto deutlicher trat etwas anderes hervor: die Trockenheit, die Stille und die Veränderungen im Tal.
Die Serie folgt dieser Verschiebung des Blicks – von der weiten Landschaft zum Rotkehlchen, vom staubigen Boden zur Wilden Möhre und zur Eidechse. Erst danach öffnet sich der Blick wieder. Mit dem Tele rücken die Wunden im Tal näher, bevor die Folge am früheren Standort der Nepomukbrücke endet.
Sieben Bilder aus einem Morgen: Schönheit, Stille, Trockenheit, genauer Blick, Leben am Boden, herangeholte Wunden, Abwesenheit.
Die Geschichte hinter den sieben Bildern:
Nicht mehr vorhanden · Photohike Rech







