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Im Schwalmbruch kam nach Wochen trockenen Sommerwetters plötzlich alles zusammen: bodennaher Nebel, blühende Heide und erstes Morgenlicht. Die Landschaft bot Bilder im Überfluss – und ich geriet in einen Fotografenrausch, schneller als mein eigener Blick.
 

Die sieben Fotografien folgen diesem Morgen vom atmosphärischen Überschwang bis zu den leiseren Motiven danach. Aussichtsturm, Spinnennetz, Weg und Sumpfgewässer markieren dabei keinen Wechsel vom „falschen“ zum „richtigen“ Sehen. Auch im Rausch entstanden präzise Bilder. Aber unterwegs kehrte etwas zurück, das für mich zum Photohiking gehört: nicht jedes Wahrnehmen sofort in ein Foto verwandeln zu müssen.
 

„Im Rausch“ ist eine Serie über fotografischen Überfluss – und über den Moment, in dem aus Fotografieren wieder Gehen, Schauen und Dasein wird.

Die Geschichte hinter den sieben Bildern:
Im Rausch · Photohike Schwalmbruch

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