top of page

In Ettringen galt die Suche zunächst der sichtbaren Gewalt: Feuer, Asche, Spuren eines Vulkans. Doch die Landschaft zeigte nur Wald, Frühlingslicht, Höhlen und friedliche Wege. Alles wirkte still. Fast zu still.

Erst in der Marxe Ley wurde die Landschaft lesbar. In den Schichten des Tuffs, in den Wurzeln über dem Stein und im rostfarbenen Wasser trat hervor, was an der Oberfläche längst verschwunden schien.

Die sieben Bilder folgen diesem Wandel des Blicks: von der enttäuschten Erwartung über die verborgenen Zeichen bis zur Erkenntnis, dass die Vergangenheit nicht fort ist. Sie ist Material geworden – Boden, Fels, Quelle, Wald.

Die Geschichte hinter den sieben Bildern:
Wo der Vulkan schläft – Photohike Ettringen

bottom of page