
Oben auf dem Steinerberg warteten Frost, Nebel in den Tälern und die Hoffnung auf erstes Licht über dem Plateau. Doch die Landschaft blieb widerspenstig. Gestrüpp, enge Sichtachsen und unruhige Vordergründe ließen das Bild nicht entstehen, das vorher im Kopf gewesen war.
Die sieben Bilder folgen deshalb keinem geraden Plan, sondern einer Korrektur. Vom kühlen Blau des offenen Geländes führt die Serie hinab in den Wald, dorthin, wo das Licht zunächst noch verborgen blieb. Dann öffnete sich der alte Fichtenbestand, und für wenige Minuten standen goldene Strahlen zwischen den Stämmen.
Das Entscheidende wartete nicht oben, sondern tiefer. Nicht dort, wo es erwartet worden war, sondern dort, wo der Weg weiterführte. Der Steinerberg gab nicht das geplante Bild – sondern den Moment, der tatsächlich da war.
Die Geschichte hinter den sieben Bildern:
Das Licht wartete tiefer – Photohike Steinerberg







